Fahrzeug


Für die Freiwillige Feuerwehr Holzfeld bestand das Problem, dass ihr altes Fahrzeug (TSF) über keinen Löschwasservorrat verfügte und eine Zusatzbeladung für die örtlichen Belange nicht möglich war.

Als dann 1996 der Stadtrat der Stadt Boppard die Anschaffung eines TSF-W beschloß, begannen die Aktiven der Holzfelder Wehr unter Berücksichtigung der Feuerwehrnorm von Rheinland-Pfalz mit der Ausbauplanung des TSF-W.

Dieselmotor und geräumige Kabine

Nach mehreren Probefahrten mit benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen stand fest, dass wegen der topographischen Lage von Holzfeld nur ein Dieselmotor die geforderte Leistung erbringen kann. Wegen der geräumigen Mannschaftskabine entschied man sich dann für einen Mercedes-Benz 612 D Vario.

Neuartige Leichtbauweise

Aber bereits durch diese Entscheidung kam für die Planer das erste Problem. Der Dieselmotor und die gewünschte vierte Tür wogen 400 kg mehr. Da die Feuerwehrnorm eine Gewichtsgrenze von 5500 kg zulässiges Gesamtgewicht zwingend vorgab, wäre eine Zusatzbeladung für die örtlichen Belange bei den bekannten Aufbauherstellern nicht möglich gewesen. Mit der Firma Harz & Thies an der Deutsch-Luxemburgischen Grenze fand man jedoch einen Hersteller, welcher die 400 kg durch eine neuartige Leichtbauweise beim Fahrzeugaufbau einsparen konnte.

Zusatzbeladung wird aus elf Kleincontainern zusammengestellt

Nun konnte im TSF-W ein Klein-Containersystem verwirklicht werden, welches es ermöglicht gleichzeitig bis zu sieben Container in der Größe L850mm B440mm H440mm mitzuführen. Die Feuerwehr verfügt zur Zeit über elf Container in denen Geräte für die unterschiedlichsten Einsätze vorgehalten werden. Das TSF-W selbst ist ständig mit zwei Containern beladen, in denen Gerätschaften für die Brandbekämpfung untergebracht sind. Bei anderen Einsätzen wie zum Beispiel: Ölspur, Sturmschäden, Hochwasser usw. können die Container innerhalb kürzester Zeit ausgetauscht werden.

Das TSF-W ist des Weiteren mit folgenden Besonderheiten ausgestattet: Schnellangriff S28 50m, Stromerzeuger 8 kVA, pneumatischer 4 Meter hoher Lichtmast mit zwei 1000 Watt Flutlichtstrahlern, Be- und Entlüftungsgerät inkl. Leichtschaumaufsatz, eine Schwerschaum-Schnellangriffseinrichtung S2, abschwenkbarer Dachkasten für Feuerpatschen, Schaufeln und Dunggabeln. Neben den 4 A-Saugschläuchen ist eine entnehmbare Wanne mit allen für die Wasserentnahme aus offenen Gewässern notwendigen Gerätschaften untergebracht. Im hinteren Geräteraum ist eine zweite Funksprechstelle eingerichtet. Das Fahrzeug verfügt außerdem über eine Batterieladeerhaltung für die Fahrzeugbatterie, TS 8/8, fünf Handscheinwerfer, vier Handsprechfunkgeräte (2 FuG 10 und 2 FuG 10a) und eine mobile Feststation (FuG 8b).

All diese Sonderausstattungen machen das TSF-W der Freiwilligen Feuerwehr Holzfeld zu einem sehr vielseitig nutzbaren Fahrzeug und haben sich bis zum heutigen Tag gut bewährt.

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