Kappensitzung 2004: Das Dreirad aus Bayern

Nach Jahren der Abstinenz führt er wieder die Holzfelder Narrenschar, der Senner von der Alm. Ihm zur Seite stehen zwei blonde Sennerinnen und bringen den vollen Saal  mit einer Schunkelrunde in Fahrt.

Die erste Büttenrede klagt das Leid eines Tippelbruders, der durch das viele Flaschenpfand zu Reichtum kommt und seinem besten Freund, dem Alkohol, huldigen kann.

Musikalisch geht es weiter als sechs stramme Feuerwehrleute die Ballade pour Adeline virtuos aus ihren Hüften auf das Klavier bringen. Die musikalische Leitung obliegt dem Dirigenten, assistiert von einer agilen Hostess, die weiß was die erschlafften Glieder der Feuerwehrleute wieder strafft.

Gefolgt wird diese Darbietung durch die Büttenrede eines Durchschnittsbürgers, dem der Teuro heftig auf den Magen geschlagen ist. Im nachfolgenden Sketch klagen zwei Damen über ihre Wehwehchen und wie sie für Ihre Ohrenschmerzen den Urologen aufsuchen.

Daraufhin ist wieder prominenter Besuch angesagt: Sting, begleitet von einer arabischen Sängerin tritt auf die Bühne, aber das Publikum schafft es wie jedes Jahr, dass sie „Willenlos“ zum Besten zu geben.

Ein anderes, aber ebenso reizvolles musikalische Genre wird von der nachfolgenden Tanzgruppe dargeboten. Zu Conny Francis und „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ tanzen in der Aufmachung der 60-iger vier holzfelder Frauen und haben dann noch eine besondere Überraschung bereit, als sie bei „Ab in den Süden“ mit Schnorchel und Flossen die Bühne verlassen.

Der letzte Auftritt vor der Pause kommt wieder aus der Bütt’. Die Blumenfrau weiß so einiges aus Holzfeld zu berichten, wie beispielsweise von dem Ersatzteillager der AOK, das im letzten Jahr einige Hüft- und Kniegelenke in diesen Ort liefern musste.

Nach einer Stärkung in der Sektbar geht es deftig weiter. In einem Verwechslungsspiel vermutet die Hausfrau in einem zufällig vorbeikommenden Fotographen den Regierungsbeamten, der kinderlose Paare vom Segen des Nachwuchses überzeugen soll.

Kaum von diesem Schock erholt breiten zwei Engel den Dorfklatsch über dem Publikum aus, was den ganzen Humor des Ortsvorstehers beansprucht.

Dann gibt es jugendlichen Besuch aus dem Nachbarort Werlau. Fünf schlanke Tänzerinnen beanspruchen bei „20 Zentimeter“ die ganze Tiefe und Breite der Bühne. Musikalisch geht es auch im nächsten Vortrag zu. Ein Sangesbruder plaudert aus dem Vereinsleben und als man beim Ausflug in der Eifel den Eiffelturm suchte.

Und dann kommt eine weitere Frauentanzgruppe – oder doch nicht. Die Barfrauen aus dem Big Bamboo entpuppen sich bei „Agadou dou dou“ als gestandene Männer.

Wie alle Jahre beschließt der Ausscheller mit Ratsch und Tratsch aus dem Dorf den Reigen der Auftritte. Mit einem Finale, bei dem die Bühne kaum die Akteure fassen kann, geht die Kappensitzung zu Ende, nicht jedoch der anschließende Tanz in den Morgen.

21.02.2004


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