Kappensitzung 2015: Mit dem Traumschiff um die Welt

Pünktlich um 19:11 Uhr schippert im Holzfelder Gemeindehaus die „MS Holzfeld“ über die Leinwand und die närrische Kreuzfahrt kann beginnen. Der obligatorische Einmarsch der Sitzungspräsidentin Iris Melzer mit ihrem Fünferrat (Bianca Flauger, Marina Gras, Johannes Link, Christoph Krautkrämer und Sandra Krautkrämer) knüpft an die bekannte Szene aus „Das Traumschiff“ an, eine Tortenparade mit brennenden Wunderkerzen zur Titelmelodie der Serie. Im ausverkauften Saal kommt Urlaubsstimmung auf, kein Wunder bei einer Kulisse mit Strand, Palmen, Meer und einer schick gekleideten Traumschiff-Mannschaft, die auf der Brücke des Traumschiffs Platz nimmt. Wie bei Kreuzfahrten üblich findet sogleich eine Rettungsübung statt, hier professionell ausgeführt durch die Holzfelder Baywatch-Abteilung (Werner Karbach, Elisabeth Ruggenthaler). Dazu müssen alle Gäste einmal unter ihren Stuhl greifen, eine Rettungstasche abreißen, um dann die Weste zu entnehmen und anzuziehen. Die Hilfe des Nachbarn ist gefragt, und so gut gerüstet kann die Fahrt beginnen.

Gleich geht es zünftig weiter. Die Majoretten-Gardetänzerinnen (Sabrina Engelmann, Anna Müller, Prisca Müller, Vanessa Rübsam, Sina Stein, Trainerin Marina Postel) aus Werlau haben sich wie bereits in den vergangenen Jahren angesagt. Das Publikum quittiert die gekonnten Tänze zu den schmissigen Melodien mit stehendem Applaus. Kaum verschnauft, werden die Lachmuskeln beim ersten Vortrag strapaziert. Luna Blu (Minchen Trepke) führt ein Zwiegespräch mit der Handpuppe Jenny (Horst Trepke), bei der einige aus dem Dorf aufs Korn genommen wurden, u.a was man einem tätowierten 500€-Schein anstellen kann. Es folgt ein Tanz der Schachtelgirls (Iris Melzer, Christa Krautkrämer, Sandra Krautkrämer, Gudrun Kappus, Magret Schulz). In Fahnen-Kostümen gehüllt betreten sie die Bühne, was eine farbenprächtige Kulisse ergibt. Aber auch ihre Tänze, nach Rhythmen aus Holland, Spanien, Frankreich den USA und Südafrika begeistern das Publikum. Als nächster Programmpunkt folgt ein Zwiegespräch zwischen zwei Putzfrauen (Annelie Stein und Rosi Pinger) aus Hirzenach. Bei ihrer Arbeit in Privathäuser lassen sie alles unangetastet, aber wissen dennoch genau über die familiären Belange ihrer Kunden genau Bescheid. Ein auf der Durchreise befindlicher Gärtner (Marcel Kremer) konnte kurzfristig vom Fünferrat zu einem Auftritt verpflichtet werden. Was und wie er in freier Rede, gekonnter Gestik und spontanen Dialogen zum Beispiel über den Orientierungssinn von Frauen vorträgt, entfacht im Saal einen Beifallsturm. Zum Abschluss der ersten Sitzungsrunde wird es voll auf der Bühne. Die 13-köpfige Tanzgruppe Lahnstein (Katrin Bröder und v.a.) konnte verpflichtet werden. Der Showtanz, den sie auf der Bühne vorführen, entführt das Publikum mit Melodien des Broadway nach New York, was hervorragend zum Motto einer Kreuzfahrt passt. In der wohlverdienten ersten Pause können sich die durstigen Kehlen mit frisch gemixten Cocktails erfrischen.

Nach der Pause treten sechs gestandene Seebären auf die Bühne, das Männerballett (Markus Bröder, David Flauger, Werner Karbach, Tobias Melzer, Hermann Muders, Andreas Nickodemus, Trainerin Bianca Flauger). Zur Musik von „In the Navy“ wird ein schmissiger Paddel-Tanz bei tollen Lichteffekten vollführt. Das ist eine Rakete wert. Unvermutet haben sich zwei Gäste auf das Kreuzfahrschiff gesellt, Don Camillo und Peppone (Johannes Link und Christoph Krautkrämer), natürlich will Peppone nach Kuba zu seinen Genossen, aber mit Don Camillo hat er nicht gerechnet. Nicht nur die Dialoge, auch die Gesangseinlagen der beiden begeistern die Anwesenden und animieren zum kräftigem Mitsingen. Dann wird es laut und farbenfroh auf der Bühne. Der Musikverein Holzfeld hält Einzug (Andreas Dupont, Alisa Frohs, Richard Kappus, Christoph Krautkrämer, Nils Krautkrämer, Eva Link, Johannes Link, Hermann Muders, Rick Vogel) und bietet ein buntes Programm, es wird kräftig mitgesungen von „Rut sin de Ruse“ bis „Atemlos“. Gleich darauf ergibt sich ein weiteres Gespräch (Hedi Schmitt, Heike Sieber) zweier Hirzenacher Frauen. Unter anderem erfahren wir, dass es eine Methode gibt, die Wehen bei der Geburt von der Mutter auf den Vater zu übertragen, was manchmal zu bösen Überraschungen führt. Eine Gesangsdarbietung der besonderen Art bildet den Abschluss zur zweiten Pause. Helene Fischer (Elisabeth Ruggentaler) singt und tanzt ihren Hit „Atemlos“, aber der Saal gibt keine Ruhe bis sie auch noch „Willenlos zum Besten gibt.

Das letzte Drittel der Kappensitzung startet mit einer Weltpremiere: der Auftritt des Holzfelder Shanty-Chors unter der Leitung von Richard Kappus und Iris Melzer. 12 gestandene Männer in Matrosenhemden singen, schunkeln und träumen mit Udo Jürgens von New York, San Francisco und Hawaii. Nach dieser kurzen, aber fotogenen Einlage ist es soweit. Das Publikum erwartet Esmeralda und Lies (Stephanie und Nicole Wangard), die wie in den vergangenen Jahren genau aufgepasst haben, wer in Holzfeld in welches Fettnäpfchen getreten ist. Da bleibt kein Auge trocken. Zu einer Kreuzfahrt gehört auch eine professionelle Animation, zum Beispiel der Wettbewerb „Wer wird Millionär“ mit Günter Jauch (Mario Küppers). Ganz spontan findet sich ein im Saal ein Kandidat (Johannes Link) und muss unter anderem schätzen, wie hoch der Bierkonsum der Freiwilligen Feuerwehr Holzfeld ist. Vor dem letzten Programmpunkt, der traditionell dem Ausscheller vorbehalten ist, fehlt noch eine Gruppe. Richtig, die Wäschborspatzen (Erich Krautkrämer, Winfried Link, Gerd Schulz, Dieter Zöbel) wurden bislang noch nicht gesichtet, die nun als Herzenzerbrecher und Köpfeverdreher eine galante Gesangsdarbietung zeigen. Nun zum Ausscheller (Hermann Muders): Mit seiner Glocke und dem Ruf „Alles an die Gemahn“ verkündet er, was an Besonderem im letzten Jahr in Holzfeld passiert ist, vom weithin sichtbaren Hühnermobil bis zu Gerüchten über einen großartigen Neubau in Holzfeld. Iris Melzer und ihr Fünferrat bitten schließlich alle Aktiven auf die Bühne, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr dankt den emsigen Helfern im Saal und den Aktiven auf der Bühne für diese gelungene Sitzung, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Viele Passagiere der „MS Holzfeld“ feierten bis in die Morgenstunden in der Sektbar.

07.02.2015


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