Kappensitzung 2006: Holzfeld hofft auf Bauwillige

Nichts geht voran im neuen Baugebiet, stellt die Chefin der Baufirma lautstark fest, als sie vergeblich nach ihrem Polier und den drei Maurergesellen Ausschau hält. Der verzögerte Einmarsch des holzfelder Narrenrates kann schließlich stattfinden, als der Polier auf seinem stillen Örtchen aufwacht,  die beiden Gesellen von der Dorfkneipe zur Baustelle zurückstolpern und sich anstatt ihrer Arbeit nachzugehen zu einer Schunkelrunde zusammenfinden.

Chefin Petra kann daraufhin einen ersten Höhepunkt ankündigen: ein Tanzmariechen aus Spay knüpft mit Spagat, Volte und Rad an die Tradition der rheinischen Gardetänze an. Mit berliner Schnauze und der Distanz einer „Zugeraste“ kommentiert die Blumenfrau wesentliche Geschehnisse des letzten Jahres, so beispielsweise dass der Ort mittlerweile auch einen Palmengarten besitzt. Das Publikum dankt mit langem Applaus. Es folgt die Premiere einer Gruppe junger Mädchen, die als Ganoven die Bühne betreten, dann aber zu „Chipz in Black“ einen mitreißenden Tanz darbieten. Derber geht es weiter, als der „Mickefänger“ mit einer Klatsche auf die Jagd nach den lästigen Plagegeistern geht. Gäste aus Werlau, die „Street Girls“, bringen zum dem Hit „Street dancer“ den Geruch die Straßen Manhattans ins Narrenzelt. Urgestein der holzfelder Fastnacht ist daraufhin angesagt: Hannes und Marie die grade vom Altentag nach Hause kommen und sich über die Sparmaßnahmen der Gemeinde beschweren. Ebenso nicht wegzudenken von der holzfelder Fastnacht ist Heinz-Rudolf Kunze, der mit „Dein ist mein ganzes Herz“ den Saal dahinschmelzen lässt. Vor der Pause begeistert die holzfelder Frauentanzgruppe mit ihren farbenfrohen Kostümen und schmissigen Rhythmen zu ABBA-Hits.

Gestärkt geht es nach der Pause in die zweite Runde. Auf Steckenpferden reitend stürmen sechs Jugendliche als Pippi Langstrumpf verkleidet die Bühne und bringen mit einem Tanz zu „Drei mal drei ist neun, …“ den Saal in Stimmung. In einem Dorf geschieht so manches, was unter dem Strapazieren der Lachmuskeln an die Öffentlichkeit muss. Spezialisten dafür sind seit einigen Jahren Lies und Esmeralda. So viele Tänzerinnen auf einmal hat die holzfelder Bühne noch nicht erlebt: Zwölf Frauen, die „Hurricans“ aus Emmelshausen, wirbeln über die Bühne. Eine Schnarchgeschädigte berichtet von ihrem Leid und bringt das Publikum zum Lachen. Nach einer Stimmungsrunde singt uns ein Rheinbayer Jung vom lustigen Inselleben und vom Kampf gegen die Pfunde. Wie immer ein Höhepunkt der Sitzung ist der Auftritt des Männerballetts, dieses Jahr zu Udo Jürgens und „Aber bitte mit Sahne“. Dann ist das Rätsel zu lösen: wer ist die richtige Nana Mouskouri? Vier Personen streiten sich darum, das Lied „Weiße Rosen aus Athen“ dem Publikum darzubieten. Den Abschluss der Sitzung leitet traditionell der Ausscheller mit seiner Schelle ein. Nichts bleibt ihm verborgen, nicht einmal dass ein Gebäude aus dem Ort zum Weltkulturerbe gekürt werden soll. Zum Finale bittet die Chefin noch einmal alle auf die Bühne und leitet über in die lange holzfelder Nacht.

18.02.2006


1.jpg2.jpg3.jpg4.jpg5.jpg6.jpg7.jpg8.jpg9.jpg10.jpg11.jpg12.jpg13.jpg14.jpg15.jpg16.jpg17.jpg18.jpg19.jpg20.jpg21.jpg22.jpg23.jpg24.jpg25.jpg26.jpg27.jpg28.jpg29.jpg30.jpg31.jpg32.jpg33.jpg34.jpg35.jpg36.jpg37.jpg38.jpg39.jpg40.jpg41.jpg42.jpg43.jpg44.jpg45.jpg46.jpg47.jpg48.jpg49.jpg50.jpg51.jpg52.jpg53.jpg54.jpg55.jpg56.jpg57.jpg58.jpg59.jpg60.jpg61.jpg62.jpg63.jpg64.jpg65.jpg66.jpg67.jpg68.jpg69.jpg70.jpg71.jpg72.jpg73.jpg74.jpg75.jpg76.jpg77.jpg78.jpg79.jpg80.jpg81.jpg82.jpg83.jpg84.jpg85.jpg86.jpg87.jpg88.jpg89.jpg90.jpg91.jpg92.jpg93.jpg94.jpg95.jpg96.jpg97.jpg98.jpg99.jpg100.jpg101.jpg102.jpg103.jpg104.jpg105.jpg106.jpg107.jpg108.jpg109.jpg110.jpg111.jpg112.jpg113.jpg114.jpg115.jpg116.jpg117.jpg118.jpg119.jpg120.jpg121.jpg122.jpg123.jpg124.jpg125.jpg126.jpg127.jpg128.jpg129.jpg130.jpg131.jpg132.jpg133.jpg134.jpg135.jpg

 
RSS-Feed Feuerwehr Holzfeld auf Facebook